"Sich treiben lassen"... oder doch "getrieben sein"?

SICH EINFACH TREIBEN LASSEN? ... Gelassen dem eigenen Herzen folgen...

Kannst und kennst Du das? 

Oder fühlst Du Dich (an-)getrieben, rast- und ruhelos?

 

Häufig sind wir im Alltag gestresst, getrieben und überfordert und versuchen multitaskingfähig zu sein, um den beruflichen Anforderungen immer besser gerecht werden zu können.

Zum einen, um die eigenen Ansprüche erfüllen zu können. Zum großen Teil aber, um Anerkennung dafür zu bekommen:

... was wir tun

... wie viel wir leisten können

... wie wir es schaffen, Beruf, Familie, vielleicht ehrenamtliches Engagement und sonstige Herausforderungen unter einen Hut zu bekommen.

 

Immer erreichbar, immer unter Strom, ständig "up to date" und immer vernetzt und online.

 

Häufig stecken dahinter alte, meist bereits in der Kindheit erlernte Glaubenssätze, die sich so stark verinnerlicht haben, dass wir Sie häufig gar nicht sofort erkennen und vor allem als veränderbar wahrnehmen.

Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn: "Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit bindet, lösen?"Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf, umklammerte ihn und jammerte: "Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?"(Weisheit aus dem ZEN-Buddhismus)

 

Doch auf Dauer führt ein solches Leben, welches zum größten Teil auf den Erfolg im Außen fokussiert ist, zu vermehrter Anstrengung, innerer Leere und Überforderung, mit der Folge von Depressionen und vielleicht Suchtverhalten und am Ende zu einem regelrechten Ausgebranntsein... also zu einem "Burnout!"

Oft noch mit dem guten Gefühl, ja für etwas "gebrannt" zu haben, sich eingesetzt und engagiert zu haben, also wieder die Anerkennung anderer Menschen dafür zu bekommen... das eigene Leiden ist egal...

 

Doch, wo bleibst DU dabei?

Wie kannst DU dieser Entwicklung gegensteuern?

Was kannst DU für Dich tun?

Und: Bist Du es Dir überhaupt wert?

 

Wenn Du es nicht bereits tust, fange gleich heute damit dan, Dich zu Fragen...

  • Wie wichtig nimmst Du Dich selbst?
  • Was willst Du am Ende Deines Lebens erzählen können, wie Du Dein Leben gelebt hast?
  • Wie kannst Du Dein Leben, zumindest in manchen Momenten entschleunigen?
  • Ruhe und Ausgeglichenheit schaffen?
  • Wann kannst Du Dich mal einfach nur "treiben lassen"?
  • Hast Du den Mut, neue Welten zu entdecken?
  • Und wenn (noch) nicht, was könnte Dich unterstützen?
  • Was kannst Du tun, um Dich bewusst zu spüren?
  • Wahrzunehmen, was gerade ist?

Es geht nicht zwangsläufig darum, plötzlich alles anders zu machen und Verpflichtungen bleiben zu lassen. Es geht darum, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu schaffen und Deinen persönlichen Weg zu gehen. Denn:

"Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden" (Marlon Brando)

... und...

"Wer seinen eigenen Weg geht, dem wachsen Flügel" (Weisheit aus dem ZEN-Buddhismus)

Gönne Dir jeden Tag einen für Dich passenden Zeitraum, in dem Du einfach im Hier und Jetzt bist... vielleicht möchtest Du zu der Zeit einfach nur bewusst Atmen, Sport treiben und Deinen Körper spüren, Musik hören und dazu singen und tanzen, genüsslich einen Tee oder Kaffee trinken (und dabei sämtliche Medien ausschalten) oder einfach nur für Dich sein...

 

DU lebst nur einmal... genieße es... in jedem Moment!

 

Namaste!

 

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